Es wurde doch noch gut!

Mein kleiner Stillbericht

Das ersten Anlegen meiner Tochter klappte sofort und es war sehr schön. Ab dem nächsten Tag fing das Stillen jedoch an weh zu tun. Die Stillberaterin des Krankenhauses gab mir im Schnelldurchlauf die wichtigsten Infos und eigentlich machten wir alles richtig, die Haut musste sich wohl noch an das Saugen gewöhnen.

Zuhause überfiel mich der Milcheinschuss, das tat weh! Die Hebamme empfahl mir eine Tasse Pfefferminztee zu trinken, das würde die Milchmenge regulieren. Ich bildete mir auch ein, dass der Tee half. Mein Baby bekam mit seinem kleinen Mund die Brust nicht richtig zu fassen, da sie so prall war. Ich sollte es mit dem Stillhütchen versuchen, meinte die Hebamme. Zwar hatte ich Bedenken wegen einer Saugverwirrung, aber die Kleine kam gut zurecht und mir tat es weniger weh. Nach wenigen Wochen ließ ich das Stillhütchen weg, weil ich das Gefühl hatte, dass sich die Brustwarzen darunter nun doch wund reiben. Ohne Hütchen war dass Stillen dann sehr viel angenehmer, nur beim Ansaugen tat es kurz weh. Das Baby hat sich schnell an die nun nackte Brust gewöhnt. Nach sechs Wochen spürte ich nichts mehr, das Stillen ist angenehm geworden und macht Spaß, daran hatte ich nicht mehr geglaubt! Zu Beginn war ich auch sehr verspannt, mit der Zeit findet man seine Stillpositionen und kommt besser zurecht. Schließlich ist man nach der Geburt ein einziger Wackelpudding – aber auch das Baby wird schnell kräftiger und man tut sich leichter. Mir hat Lanolin sehr geholfen, nun benutze ich es für meine trockenen Lippen und für den Babypo.

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