Hallo stillende MĂŒtter!

Hervorgehoben

Willkommen beim Lansinoh Stillblog fĂŒr euch und mit euch! Hier könnt ihr Stillberichte lesen und selber eigene Stillerfahrungen erzĂ€hlen – und auf ERZÄHLEN liegt die Betonung! Wir möchten aber vorausschicken, dass kein Stillbericht dieser Welt, die fundierte Stillberatung einer Hebamme oder Stillberaterin ersetzen kann. Bitte wendet euch mit Stillproblemen an Fachpersonal!

Eine besondere Sammlung: Es wĂ€re großartig, wenn die Seite benutzt wird um zu berichten, wie ihr stillt oder gestillt habt, was ihr fĂŒr Erfahrungen gemacht habt: am Anfang, als es schwer war, mittendrin, als es gut lief und am Ende, wo ihr nicht mehr davon los kamt, oder so Ă€hnlich!? Und es darf quer durch die Jahrzehnte gehen, vielleicht könnt ihr sogar eure MĂŒtter ĂŒberzeugen, hier von sich und euch zu berichten.
Und bitte, schreibt ruhig ausfĂŒhrlich, dies ist kein Frage-Antwort-Forum!

So fĂ€ngt es an: Anmelden und als Mitarbeiter das sogenannte dashboard kennenlernen. Das ist sozusagen der Schreibtisch hinter der hier sichtbaren Fassade. Falls du vom dashboard abgeschreckt bist, schau dir unseren Workshop an, der zeigt, wie man am besten beginnt und wo man alles Wichtige findet. Es ist eigentlich piepeeinfach einen Artikel zu verfassen, so Ă€hnlich wie in Word. Vergiß nicht, deinen Artikel in eine oder mehrere Kategorien einzuordnen.
Genug vorweg erzĂ€hlt – jetzt nichts wie ran ans Bloggen!

Ach ĂŒbrigens, die ersten 50 Verfasserinnen erhalten eine große 40ml Gratis-Tube HPA Lanolin. Ihr könnt die Salbe nĂ€mlich genauso gut zur Pflege trockener Lippen und kleiner AbschĂŒrfungen verwenden wie zur Pflege wunder Brustwarzen. Lansinah, die Blog-Administratorin schreibt euch per E-Mail an, sobald euer Bericht online steht.

Bei Fragen, die ihr direkt an Lansinah richten möchtet, benutzt die E-Mail-Adresse lansinah(at)lansinoh.de. Vielen Dank fĂŒr euren Beitrag – viel Spaß beim Bloggen!

Stillerfahrung: 1.Kind mit 42

Hallo! Heute mein erster Beitrag in einem Blog. Ich habe mein erstes Kind kurz vor meinem 43.Geburtstag bekommen. Bevor meine Emma kam, wurde mir empfohlen wegen flacher Brustwarzen Brustwarzenformer anzuwenden. Das tat ich auch und fing 6 Wochen vor errechnetem Termin damit an. Die Geburt fand am 19.8.2013 statt. Es wurde ein Kaiserschnitt und ich ließ mir am ersten Tag nach der Aufwachphase die Kleine geben und legte sie an. Das war erst nur ein Nuckeln. Ab der zweiten Nacht hatte ich sie die ganze Zeit und auch nachts bei mir und mußte alleine alles ums Stillen abwickeln. Am dritten Tag hatte ich dann einen heftigen Milcheinschuß, alles war hart und ich dachte mein BrĂŒste platzen. Ich habe dann elektrisch abgepumpt, es kam aber nichts und ich habe gekĂŒhlt. Aber die Kleine trank gut an der Brust und so ging die Schwellung wieder zurĂŒck.

Die erste Nacht zu Hause war ich duschen und hatte hinterher totalen SchĂŒttelfrost. Ich schwitzte wie verrĂŒckt und fror die ganze erste Nacht, die betreuende Hebamme meinte am nĂ€chsten Tag, daß das eine Reaktion des Körpers auf den starken Milcheinschuss sei. Die Symptome legten sich nach ein paar Tagen. Ich habe immer nach Bedarf angelegt, wenn Emma Durst hatte. Es lief gut, mit drei Monaten schlief sie nachts durch. Sie ging regelmĂ€ĂŸig um sieben ins Bett und hielt 6-10 Stunden durch, kam immer nur einmal in der Nacht. Ich hatte selten Probleme mit trockenen Brustwarzen. Aber eine Zeitlang juckte die Haut unter der Brust, weil sie da schwitzte. Man verschrieb mir eine Salbe gegen Hautpilz.

Ab Monat 6 fing ich an zuzufĂŒttern. Was auch problemlos klappte … Mittlerweile ist Emma im 10. Monat, ich stille immer noch viel, sie ißt alle ihre Mahlzeiten, kommt aber nachts jetzt 3-4 mal, weil sie Durst hat, oder einfach kuscheln möchte. Ich will bis zum 12. Monat gern noch weiterstillen, wenn es funktioniert und dann langsam abstillen. Jetzt hat sie unten zwei ZĂ€hne und diese auch schon ausprobiert, das war gar nicht lustig.

Meine Einstellung war von vornherein, daß ich gerne stillen wollte, das Kind ist gerĂŒstet fĂŒrs Leben und man kann viel Geld sparen. Ich habe auch nie Stilltee gebraucht, war zum GlĂŒck immer so genug da.Wenn ich einen Milchstau hatte, habe ich die Stelle bei warmer Dusche ausgestrichen oder ganz am Anfang mit einer Handpumpe abgepumpt.

Dies waren meine Erfahrungen, immer schön mit Ruhe stillen. Viel Spaß mit euren Kindern. :-)

Mit viel Geduld lÀuft es dann :-)

Mein Sohn kam am 27.03.2014  zur Welt. Seitdem versuche ich ihn zu stillen doch leider wird er noch nicht satt. Deswegen habe ich mir eine Milchpumpe von meinem Arzt verschreiben lassen um die Miclhproduktion in Schwung zu bringen. Langsam aber sicher wird es immer mehr Milch.Wie gesagt, mit Geduld “lĂ€uft” die Milch dann auch.

Lansinoh von Anfang an

Mein erstes Kind erwartete ich 2010 und hatte schon viele schlimme Geschichten vom Stillen gehört. Bei zwei meiner Freundinnen waren die Brustwarzen schon nach wenigen Tagen durchs Stillen so wund, dass sie bald nĂ€ssten. Eine meiner Freundin pumpte daraufhin ab, was ihr im Verlauf zu mĂŒhsam wurde und sie daher auf Folgemilch umstellte, die andere biss 6 Wochen lang die ZĂ€hne zusammen, bis die Wunden abgeheilt waren.

Um das zu vermeiden und weil ich unbedingt stillen wollte, packte ich mir in meine Kliniktasche gleich die Lanolinsalbe von Lansinoh ein. Nachdem mein Sohn geboren war und im Kreisssaal das erste Mal angelegt wurde, bekam ich ein GefĂŒhl davon, was das Stillen fĂŒr die Brustwarze bedeutet. Dein Baby ist nicht zĂ€rtlich wie dein Mann. Auch wenn es (noch) keine ZĂ€hne hat, durch das enorme Saugen werden die Brustwarzen ganz schön in Anspruch genommen. Ab dem dritten oder vierten Stillen (von den paar Mal bemerkte ich schon erste Irritationen an der Warze) machte ich daher VOR jeder Stillmahlzeit und NACH jeder Stillmahlzeit die Lanolinsalbe auf meine Brustwarzen und deckte sie hinterher auch gleich mit einer Stilleinlage zu, damit die Salbe schön wirken konnte. Insgesamt hatte ich daher vielleicht eine Woche lang irritierte Brustwarzen und dann keine Beschwerden weiter. Ich habe meinen Sohn ein Jahr lang gestillt, selbst als er ZĂ€hne bekam, wurden die Brustwarzen nicht wieder wund. Sobald ich irgendeine Art von Irritation dort bemerkte, habe ich aber auch immer gleich geschmiert!

Zur Handhabung muss ich sagen, dass die Salbe vermutlich am besten bei milden Temperaturen anzuwenden ist :-) Mein Sohn kam im Mai zur Welt, da gab es auch noch kĂŒhle NĂ€chte und wenn ich dann nachts die Salbe auf die Brustwarzen schmieren wollte, war sie so hart, dass ich enorme Kraft aufwenden musste, um ĂŒberhaupt was raus zu bekommen. Bei Kontakt mit dem Körper wurde sie dann aber auch sofort schön streichfĂ€hig… aber eben erstmal auf den Körper bekommen… Daher legte ich die Tube am Anfang auch auf die Heizung, was sich dann aber auch nicht als so gut erwies. Die Salbe war warm so flĂŒssig, dass mir beim DrĂŒcken der halbe Tubeninhalt entgegen kam. Nachts hat man dann aber auch keine Lust die Tube erstmal 5 Minuten in der Hand hin und her zu drehen, bis die Salbe raus kommen kann… Ich habe dann durch probieren einen geeigneten Aufbewahrungsort gefunden: ĂŒber der Heizung im Bad ist ein Fensterbrett, wo ich sie immer abstellte. So hatte die Salbe auch nachts eine angenehme Temperatur, war gut streichfĂ€hig ohne dabie zu flĂŒssig zu sein.

Auch zu den Stilleinlagen kann ich meinen Beitrag abgeben: trotz hohem Preis im Vergleich zu den gĂŒnstigen Modellen von diversen Drogerien sind die Stilleinlagen von Lansinoh einfach zu empfehlen. Sie sind so dĂŒnn, dass sie unter BH und T-Shirt nicht auffallen. Das tun aber die gĂŒnstigen Modelle! Obwohl sie so dĂŒnn sind, halten sie enorm viel aus. Bei mir lief die eine Brust immer mit, wenn ich meinen Sohn an der anderen angelegt hatte. Die ersten 4 Monate war ich auf Stilleinlagen angewiesen!

Nun erwarte ich in den nĂ€chsten zwei Wochen mein zweites Kind. Die Lanolinsalbe hat schon ihren Platz in der Kliniktasche gefunden. Ich werde diesesmal die Brustwarzen schon vorbehandeln, damit sie schön weich und “widerstandsfĂ€hig” sind. Auf jeden Fall werde ich wieder VOR und NACH dem Stillen die Salbe auftragen. Ihr sollt wissen: die Brustwarze verzeiht ein Vergessen nicht. Vor allem in den ersten Tagen des Stillens, wenn alles noch ganz sensibel ist, wird die Haut durch das enorme Saugen sehr schnell wund. Wenn ich (vor allem unterwegs) einmal einschmieren vergessen habe, habe ich das sofort bemerkt. Deshalb kam und kommt die Salbe auch wieder in die Wickeltasche.

Da mein zweites Kind im Sommer kommen wird (sofern sich der Sommer dieses Jahr auch mal lĂ€nger als eine Woche hĂ€lt), habe ich mir jetzt schon einen Vorrat an Lansinoh Stilleinlagen gekauft. Ich muss ja gestehen, dass ich bei meinem Sohn oft die dicken gĂŒnstigen genommen haben. Die werde ich auch jetzt nehmen (vor allem nachts), aber da ich ja noch guter Hoffnung in Bezug auf den Sommer bin und gern auch leichte Sachen tragen möchte, werde ich bei meiner Tochter vermutlich hĂ€ufiger die dĂŒnnen von Lansinoh benutzen, da man sie echt nicht unterm T-Shirt erkennt.

Aller Anfang ist schwer! Aber es wird einfacher. Wirklich!!

Unsere Kyra kam am 14.02.2013 zur Welt. WĂ€hrend der Geburt steckte sie zwischen zwei Wehen im Geburtskanal fest und schluckte derweil noch eine ganze Menge Fruchtwasser. Sie hatte nach der Geburt so gar keine Lust zu saugen und hat erst nach vielem Bitten und Betteln und mit Hilfe der Schwestern auf der Entbindungsstation beinahe 30 Stunden spĂ€ter angefangen zu saugen. Dadurch ließ dann auch der Milcheinschuss lange auf sich warten und damit die Kleine nicht zu viel an Gewicht verliert wurde mit der Sonde an der Brust zu gefĂŒttert. MĂŒsste ich mit dem heutigen Wissen erneut diese Entscheidung fĂ€llen, wĂŒrde ich es wohl anders machen. Meine Brustwarzen wurden durch die Sonden aufgescheuert und taten höllisch weh. Am vierten Tag hatten wir entschieden allen Empfehlungen zum Trotz heimzufahren. Und was soll ich sagen, am gleichen Tag kam dann auch endlich der Milcheinschuss. Kyra ist satt und zufrieden von der Brust abgefallen und hat direkt 3 Stunden durchgeschlafen! Wir waren seelig und dachten die HĂŒrde gemeistert zu haben.

Weitere vier Tage spÀter kam die Hebamme um das Gewicht zu kontrollieren und gab uns die Empfehlung die Kleine alle zwei Stunden anzulegen, damit ihr Gewicht steigt.

Drei Tage spÀter kam sie erneut zur Kontrolle und Kyra hatte 50 Gramm abgenommen anstatt zuzunehmen und das obwohl sie beinahe ununterbrochen an der Brust hing. Ich war verzweifelt. Wir holten uns umgehend eine Milchpumpe aus der Apotheke und stellten erschrocken fest, dass viel zu wenig Milch floss.

Ab sofort wurde also erst an die Brust angelegt, dann mit der Fingerfeeding-Methode zugefĂŒttert und parallel abgepumpt. Zu allem Überfluss bekam ich an der Brust, an der ich mehr Milch hatte und die bereits verheilt war nun auch noch einen Milchstau. Ich bin auf dem Zahnfleisch gekrochen, habe an allem gezweifelt und wollte nur noch aufgeben. Von einer Stillberaterin, die ich zusĂ€tzlich zu Rate zog, bekam ich die Empfehlung Bockhornkleesamenpulver in Kapselform einzunehmen. Wir merkten eine beinahe tĂ€gliche Steigerung der Milchmenge und dank Phytolacca C6 war auch der Milchstau recht schnell behoben. ZusĂ€tzlich habe ich Tage zusammen mit meinem Wurm im Bett verbracht. Ganz eng Haut an Haut und so oft angelegt wie möglich.

Bald mussten wir nur noch knappe 100-150ml am Tag zufĂŒttern – Entgegen aller Empfehlungen unserer Hebamme mittlerweile per Flasche, da sich die Kleine nach dem Fingerfeeding immer wieder erbrach und nach dem FĂŒttern mit der Flasche nicht mehr so hĂ€ufig. Abpumpen musste ich zu dem Zeitpunkt ĂŒbrigens nicht mehr und meine Brustwarzen waren  etwa zwei Wochen spĂ€ter vollstĂ€ndig abgeheilt.

Als wir uns, dank der steigenden Gewichtszunahme der Kleinen, nach 1,5 Monaten auf der sicheren Seite wĂ€hnten, fĂŒtterten wir nur noch max. 40-50ml auf einmal hinzu.

Mittlerweile ist die Kleine 2,5 Monate alt und wird voll gestillt. Ich kann nur die Empfehlung geben nicht aufzugeben. Nichts ist besser fĂŒr ein Kind als von der Mutter gestillt zu werden. Auch wenn es anfangs mit Schmerzen und TrĂ€nen verbunden sein mag, sind nicht die Gesundheit und Zufriedenheit des Kleinen, sowie die einmalige Bindung zwischen Mama und Kind der schönste Lohn fĂŒr diese MĂŒhe?!