Hallo stillende Mütter!

Willkommen beim Lansinoh Stillblog für euch und mit euch Hier könnt ihr Stillberichte lesen und selber eigene Stillerfahrungen verfassen und mit anderen Müttern teilen! Wir möchten aber vorausschicken, dass kein Stillbericht dieser Welt die fundierte Stillberatung einer Hebamme oder Stillberaterin ersetzen kann. Bitte wendet euch mit Stillproblemen an Fachpersonal!

Eine besondere Sammlung: Es wäre großartig, wenn die Seite benutzt wird um zu berichten, wie ihr stillt oder gestillt habt, was ihr für Erfahrungen gemacht habt: am Anfang, als es schwer war, mittendrin, als es gut lief und am Ende, wo ihr nicht mehr davon los kamt, oder so ähnlich!? Und es darf quer durch die Jahrzehnte gehen, vielleicht könnt ihr sogar eure Mütter überzeugen, hier von sich und euch zu berichten. Und bitte, schreibt ruhig ausführlich, dies ist kein Frage-Antwort-Forum!

So fängt es an: Anmelden und als Mitarbeiter das sogenannte dashboard kennenlernen. Das ist sozusagen der Schreibtisch hinter der hier sichtbaren Fassade. Falls du vom dashboard abgeschreckt bist, schau dir unseren Workshop an, der zeigt, wie man am besten beginnt und wo man alles Wichtige findet. Es ist eigentlich piepeeinfach einen Artikel zu verfassen, so ähnlich wie in Word. Vergiß nicht, deinen Artikel in eine oder mehrere Kategorien einzuordnen.

Genug vorweg erzählt – jetzt nichts wie ran ans Bloggen!

Bei Fragen, die ihr direkt an Lansinah richten möchtet, benutzt die E-Mail-Adresse lansinah(at)lansinoh.de. Vielen Dank für euren Beitrag und viel Spaß beim Bloggen

Es wurde doch noch gut!

Mein kleiner Stillbericht

Das ersten Anlegen meiner Tochter klappte sofort und es war sehr schön. Ab dem nächsten Tag fing das Stillen jedoch an weh zu tun. Die Stillberaterin des Krankenhauses gab mir im Schnelldurchlauf die wichtigsten Infos und eigentlich machten wir alles richtig, die Haut musste sich wohl noch an das Saugen gewöhnen.

Zuhause überfiel mich der Milcheinschuss, das tat weh! Die Hebamme empfahl mir eine Tasse Pfefferminztee zu trinken, das würde die Milchmenge regulieren. Ich bildete mir auch ein, dass der Tee half. Mein Baby bekam mit seinem kleinen Mund die Brust nicht richtig zu fassen, da sie so prall war. Ich sollte es mit dem Stillhütchen versuchen, meinte die Hebamme. Zwar hatte ich Bedenken wegen einer Saugverwirrung, aber die Kleine kam gut zurecht und mir tat es weniger weh. Nach wenigen Wochen ließ ich das Stillhütchen weg, weil ich das Gefühl hatte, dass sich die Brustwarzen darunter nun doch wund reiben. Ohne Hütchen war dass Stillen dann sehr viel angenehmer, nur beim Ansaugen tat es kurz weh. Das Baby hat sich schnell an die nun nackte Brust gewöhnt. Nach sechs Wochen spürte ich nichts mehr, das Stillen ist angenehm geworden und macht Spaß, daran hatte ich nicht mehr geglaubt! Zu Beginn war ich auch sehr verspannt, mit der Zeit findet man seine Stillpositionen und kommt besser zurecht. Schließlich ist man nach der Geburt ein einziger Wackelpudding – aber auch das Baby wird schnell kräftiger und man tut sich leichter. Mir hat Lanolin sehr geholfen, nun benutze ich es für meine trockenen Lippen und für den Babypo.

Nur Mut, ihr Stillmamas!

Eine Stillmama zu sein, bedeutet in der heutigen Zeit Courage zu beweisen. Was früher völlig normal war, und was das natürlichste auf der Welt ist, ist heute durchaus ein „Ekelfaktor“ und wird verachtet. Ich wäre froh gewesen…und sage:

Nur Mut, ihr Stillmamas!


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Stillen! Wie alles begann… bis zum erfolgreichen Stillen!

Hallo! Ich bin Beate von be-my-life und hab meine ganz persönliche Stillerfahrung, schon auf meiner Webseite niedergeschrieben. Das Stillthema ist ein brisantes Thema, was heiß diskutiert wird. Hierbei darf ich mir anhören, warum ich immer noch stille und das Kind soll sich doch von der Brust entwöhnen. Nein! Wieso sollte ich meinem Kind die Nahrungsquelle verwehren? Nur damit es Brei essen soll? Aber beginnen wir mal von ganz vorne:

Schon lange, bevor ich schwanger wurde, war mir eins klar: Ich werde stillen, komme was da wolle!

Wir wissen alle die Muttermilch eins der besten Nahrungsmittel, für das Kind ist. Von daher habe ich mich schon sehr früh in die Thematik belesen, wo ich wußte das ich schwanger bin. Schon in der Schwangerschaft hatte ich ab der 16.SSW leichtes Sekret, was aus der Brustwarze trat. Eigentlich etwas ungewöhnlich, weil dies erst im späteren Verlauf der Schwangerschaft auftritt. Mich hat es erfreut, denn so wußte ich, dass das Stillen später vielleicht klappen könnte. Meine größte Sorge war nämlich, das durch mein damaliges Brustwarzenpiercing, die Brustdrüsenkanäle beschädigt worden sind. Man sagte ja das dies, bei einem Brustwarzenpiercing nicht der Fall sei, aber dennoch klaffte das Bedenken in mir.

STILLEN! WIE ALLES BEGANN…

Mein Sohn kam in der 36+1 Schwangerschaftswoche auf die Welt. Wegen diversen Problemen lag er zu dem über 1 Woche auf der Neonatologie (Frühchenstation). Schon kurz nach der Geburt, sollte ich mit dem Abpumpen der ersten Milch beginnen, denn ich konnte ihn leider nicht sofort stillen, weil er gesundheitliche Probleme hatte! Die Brust muß erst anfangen Milch zu produzieren. Das heißt, am Anfang kommt erstmal gar keine Milch heraus, sondern nur leere Luft. Man riet mir im Krankenhaus alle 3h abzupumpen, um so den Milchfluss anzuregen. Dieser stellte sich normalerweise nach 3-5 Tagen ein. Nachts sollte das Abpumpen noch effektiver sein, weil der Prolaktinspiegel, der für die Milchbildung wichtig ist, am höchsten sein soll.

Ich war müde und gefrustet, weil sich an der Brust nichts tat. Nach 1 Tag doch ein kleiner Erfolg, denn die Vormilch trat ein. Zwei kleine Tropfen, die gelblich / durchsichtig aussahen und die ich auffing, um es meinem Sohn zu geben. Am schlimmsten war für mich die Müdigkeit. Alle 3h aufstehen und zur Neonatologie zu gehen, um dort abzupumpen. Zu dem waren viele bürokratische Erledigungen zu verrichten. Ich war am Anfang wirklich sehr gestresst, weil mich dies komplett überforderte. Und dann noch der Gedanke an meinem Sohn: „Wird er wieder gesund?“, „Hoffentlich klappt das mit dem Stillen!“, „Nimmt er später auch die Brust selbstständig an?“. Gedanken, die wohl jede Mutter, in meiner Situation gehabt hätte.

Schon wahnhaft habe ich jeden Tropfen Milch, der aus der Brust austrat, in einer Spritze abgemessen. Stolz wie Bolle war ich, als ich 40ml zusammen hatte. Nach 4 Tagen schoss die Milch ein und meine Brust tat richtig weh. Aber hey, es sprudelte. Andere Mütter, die man im Stillzimmer traf, gaben mir Tipps und Mut, das alles erfolgreich durchzustehen. Allerdings muß ich gestehen, dass ich vom anfänglichen Abpumpen und meinem Eisenmangel bezüglich der Geburt sehr geschwächt war. Schlafmangel kam hierbei hinzu. Ich hätte eigentlich nachts auch abpumpen müssen, was ich aber nicht getan habe. Froh war ich, dass ich mal durchschlafen konnte. Heute kann ich nur darüber schmunzeln.

Am Tag 6 nach der Geburt war der große Augenblick gekommen. Ich durfte meinen Sohn anlegen. Er war soweit stabil und sollte aus eigener Kraft an meiner Brustwarze saugen. Angst hatte ich sehr große gehabt, aber ich hatte eine tolle Krankenschwester gehabt, die mir das richtig zeigte. Zaghaft und sehr faul wußte mein Kind mit der Brustwarze nichts anzufangen. „Na, toll!“ dachte ich und die Angst lag mir wieder im Nacken, dass ich daran scheitere. Wir hatten es anschließend mit einem Stillhütchen probiert, damit klappte es so einigermaßen. Mein Kind war einfach nur geschwächt gewesen. Das Stillen pendelte sich so alle 3h ein und ich wurde alle 3h rüber in die Neonatologie gerufen. Ich durfte nämlich im Krankenhaus nächtigen, damit ich immer bei meinem Sohn bin.

… SCHMERZHAFTE ERFAHRUNGEN!

Wir sind nach Hause entlassen worden und meine Hebamme gab mir bezüglich des Stillens noch viele Tipps. Allerdings wurde das Stillen immer schmerzhafter. Die Brustwarzen mußten sich auf das Saugen einstellen und diese waren mehr als empfindlich gewesen. Meine Brustwarzen brannten wie Feuer. Ich habe das Stillen einfach nur verflucht. Zwischendrin hatte ich ehrlich gesagt überlegt, ob ich das ganze an den Nagel hänge und doch zur bequemeren Methode, der Flasche greife. Meine Hebamme unterstützte mich tatkräftig in diesem Punkt und bestärkte mich, das Stillen durchzuziehen. Im Endeffekt bin ich mehr als froh, denn die Bindung zum Kind, wird durch das Stillen wahnsinnig doll gestärkt. Sie empfahl mir diverse Cremes und Salben. Im Endeffekt hat mir eine Brustwarzensalbe, von meiner Mütterpflegerin ganz gut geholfen. Das Zauberwort hieß hier: Wollwachs!

Bitte liebe Mamas gebt nicht auf. Ich kann sagen, es wird besser. Haltet die Schmerzen tapfer aus, denn es lohnt sich! Ihr tut dem Kind und euch selbst was Gutes. Alleine schon die Bindung ist das, was ich liebe und nicht mehr vermissen möchte.

ERFOLGREICH STILLEN!

Mein Kind ist jetzt fast 9 Monate alt und wir stillen immer noch zu neunzig Prozent. Das ist auch gut so, denn im ersten Jahr soll Beikost auch wirklich nur Beikost bleiben und nicht das Stillen ersetzen. Hierbei hat es mich ganz wuschig gemacht, dass mein Kind noch nicht so essen will, wie es andere Kinder, in seinem Alter schon tun. Er braucht es in meinen Augen auch nicht. Wenn er kein Brei möchte, dann gibt es eben die Brust, auch wenn jetzt einige mit den Augen rollen sollten. Viele Mütter belächeln mich, weil ich angeblich nicht durchsetzungsfähig bin, was die Beikost anbelangt. Ja, das handhabe ich so und wir beide sind glücklich damit. Das Schönste, was ich am Stillen empfinde, sind die großen blauen Augen, die mich total verliebt anschauen. Beim Stillen albern wir auch manchmal herum und ich merke hierbei wie ich mein Sohn über alles Liebe.

Und wisst Ihr, was das Schönste am stillen ist? Zum Beispiel morgens, wenn der Kleine wach ist, hole ich ihn mit in mein Bett und dann kuscheln wir beim Stillen. Ein Gefühl, das ich jeden Tag aufs Neue genieße.

Bei Stillproblemen – Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen …

Eigentlich war mir gleich klar, das ich meinen kleinen Sohn stillen möchte. Nur gab es anfänglich einige Probleme. Mein Sohn war ein Frühchen, etwa 4 Wochen vor der Zeit. Da wollte es nicht so wirklich klappen und die Milch floss nur sehr zaghaft.

Nach ein paar Tagen wurde es aber besser und dann lief es wie am Schnürchen.

Einige Wochen vergingen und ich bekam auf einmal Schmerzen unter den Achselhöhlen und in der Brust. Der Frauenarzt erklärte mir, dass es sich um einen Milchstau handelt. Daraufhin verschrieb er mir eine Milchpumpe, welche ich fortan nutzte.

Nach ca. 3 Wochen war alles wieder in Ordnung und ich konnte wieder ohne Milchpumpe weiterstillen.

Jetzt ist mein kleiner Sohn mittlerweile schon über ein halbes Jahr alt und ich stille nicht mehr so häufig wie am Anfang. Nachts allerdings braucht er die Brust noch, allein schon zur Beruhigung wegen der Nähe zu mir.

Ich kann jeder Frau nur raten, keine Hemmungen zu haben und auch wenn es mal Probleme gibt, nicht gleich aufgeben. Es lohnt sich …