Hallo stillende Mütter!

Hervorgehoben

Willkommen beim Lansinoh Stillblog für euch und mit euch! Hier könnt ihr Stillberichte lesen und selber eigene Stillerfahrungen erzählen – und auf ERZÄHLEN liegt die Betonung! Wir möchten aber vorausschicken, dass kein Stillbericht dieser Welt, die fundierte Stillberatung einer Hebamme oder Stillberaterin ersetzen kann. Bitte wendet euch mit Stillproblemen an Fachpersonal!

Eine besondere Sammlung: Es wäre großartig, wenn die Seite benutzt wird um zu berichten, wie ihr stillt oder gestillt habt, was ihr für Erfahrungen gemacht habt: am Anfang, als es schwer war, mittendrin, als es gut lief und am Ende, wo ihr nicht mehr davon los kamt, oder so ähnlich!? Und es darf quer durch die Jahrzehnte gehen, vielleicht könnt ihr sogar eure Mütter überzeugen, hier von sich und euch zu berichten.
Und bitte, schreibt ruhig ausführlich, dies ist kein Frage-Antwort-Forum!

So fängt es an: Anmelden und als Mitarbeiter das sogenannte dashboard kennenlernen. Das ist sozusagen der Schreibtisch hinter der hier sichtbaren Fassade. Falls du vom dashboard abgeschreckt bist, schau dir unseren Workshop an, der zeigt, wie man am besten beginnt und wo man alles Wichtige findet. Es ist eigentlich piepeeinfach einen Artikel zu verfassen, so ähnlich wie in Word. Vergiß nicht, deinen Artikel in eine oder mehrere Kategorien einzuordnen.
Genug vorweg erzählt – jetzt nichts wie ran ans Bloggen!

Ach übrigens, die ersten 50 Verfasserinnen erhalten eine große 40ml Gratis-Tube HPA Lanolin. Ihr könnt die Salbe nämlich genauso gut zur Pflege trockener Lippen und kleiner Abschürfungen verwenden wie zur Pflege wunder Brustwarzen. Lansinah, die Blog-Administratorin schreibt euch per E-Mail an, sobald euer Bericht online steht.

Bei Fragen, die ihr direkt an Lansinah richten möchtet, benutzt die E-Mail-Adresse lansinah(at)lansinoh.de. Vielen Dank für euren Beitrag – viel Spaß beim Bloggen!

Lansinoh von Anfang an

Mein erstes Kind erwartete ich 2010 und hatte schon viele schlimme Geschichten vom Stillen gehört. Bei zwei meiner Freundinnen waren die Brustwarzen schon nach wenigen Tagen durchs Stillen so wund, dass sie bald nässten. Eine meiner Freundin pumpte daraufhin ab, was ihr im Verlauf zu mühsam wurde und sie daher auf Folgemilch umstellte, die andere biss 6 Wochen lang die Zähne zusammen, bis die Wunden abgeheilt waren.

Um das zu vermeiden und weil ich unbedingt stillen wollte, packte ich mir in meine Kliniktasche gleich die Lanolinsalbe von Lansinoh ein. Nachdem mein Sohn geboren war und im Kreisssaal das erste Mal angelegt wurde, bekam ich ein Gefühl davon, was das Stillen für die Brustwarze bedeutet. Dein Baby ist nicht zärtlich wie dein Mann. Auch wenn es (noch) keine Zähne hat, durch das enorme Saugen werden die Brustwarzen ganz schön in Anspruch genommen. Ab dem dritten oder vierten Stillen (von den paar Mal bemerkte ich schon erste Irritationen an der Warze) machte ich daher VOR jeder Stillmahlzeit und NACH jeder Stillmahlzeit die Lanolinsalbe auf meine Brustwarzen und deckte sie hinterher auch gleich mit einer Stilleinlage zu, damit die Salbe schön wirken konnte. Insgesamt hatte ich daher vielleicht eine Woche lang irritierte Brustwarzen und dann keine Beschwerden weiter. Ich habe meinen Sohn ein Jahr lang gestillt, selbst als er Zähne bekam, wurden die Brustwarzen nicht wieder wund. Sobald ich irgendeine Art von Irritation dort bemerkte, habe ich aber auch immer gleich geschmiert!

Zur Handhabung muss ich sagen, dass die Salbe vermutlich am besten bei milden Temperaturen anzuwenden ist :-) Mein Sohn kam im Mai zur Welt, da gab es auch noch kühle Nächte und wenn ich dann nachts die Salbe auf die Brustwarzen schmieren wollte, war sie so hart, dass ich enorme Kraft aufwenden musste, um überhaupt was raus zu bekommen. Bei Kontakt mit dem Körper wurde sie dann aber auch sofort schön streichfähig… aber eben erstmal auf den Körper bekommen… Daher legte ich die Tube am Anfang auch auf die Heizung, was sich dann aber auch nicht als so gut erwies. Die Salbe war warm so flüssig, dass mir beim Drücken der halbe Tubeninhalt entgegen kam. Nachts hat man dann aber auch keine Lust die Tube erstmal 5 Minuten in der Hand hin und her zu drehen, bis die Salbe raus kommen kann… Ich habe dann durch probieren einen geeigneten Aufbewahrungsort gefunden: über der Heizung im Bad ist ein Fensterbrett, wo ich sie immer abstellte. So hatte die Salbe auch nachts eine angenehme Temperatur, war gut streichfähig ohne dabie zu flüssig zu sein.

Auch zu den Stilleinlagen kann ich meinen Beitrag abgeben: trotz hohem Preis im Vergleich zu den günstigen Modellen von diversen Drogerien sind die Stilleinlagen von Lansinoh einfach zu empfehlen. Sie sind so dünn, dass sie unter BH und T-Shirt nicht auffallen. Das tun aber die günstigen Modelle! Obwohl sie so dünn sind, halten sie enorm viel aus. Bei mir lief die eine Brust immer mit, wenn ich meinen Sohn an der anderen angelegt hatte. Die ersten 4 Monate war ich auf Stilleinlagen angewiesen!

Nun erwarte ich in den nächsten zwei Wochen mein zweites Kind. Die Lanolinsalbe hat schon ihren Platz in der Kliniktasche gefunden. Ich werde diesesmal die Brustwarzen schon vorbehandeln, damit sie schön weich und “widerstandsfähig” sind. Auf jeden Fall werde ich wieder VOR und NACH dem Stillen die Salbe auftragen. Ihr sollt wissen: die Brustwarze verzeiht ein Vergessen nicht. Vor allem in den ersten Tagen des Stillens, wenn alles noch ganz sensibel ist, wird die Haut durch das enorme Saugen sehr schnell wund. Wenn ich (vor allem unterwegs) einmal einschmieren vergessen habe, habe ich das sofort bemerkt. Deshalb kam und kommt die Salbe auch wieder in die Wickeltasche.

Da mein zweites Kind im Sommer kommen wird (sofern sich der Sommer dieses Jahr auch mal länger als eine Woche hält), habe ich mir jetzt schon einen Vorrat an Lansinoh Stilleinlagen gekauft. Ich muss ja gestehen, dass ich bei meinem Sohn oft die dicken günstigen genommen haben. Die werde ich auch jetzt nehmen (vor allem nachts), aber da ich ja noch guter Hoffnung in Bezug auf den Sommer bin und gern auch leichte Sachen tragen möchte, werde ich bei meiner Tochter vermutlich häufiger die dünnen von Lansinoh benutzen, da man sie echt nicht unterm T-Shirt erkennt.

Aller Anfang ist schwer! Aber es wird einfacher. Wirklich!!

Unsere Kyra kam am 14.02.2013 zur Welt. Während der Geburt steckte sie zwischen zwei Wehen im Geburtskanal fest und schluckte derweil noch eine ganze Menge Fruchtwasser. Sie hatte nach der Geburt so gar keine Lust zu saugen und hat erst nach vielem Bitten und Betteln und mit Hilfe der Schwestern auf der Entbindungsstation beinahe 30 Stunden später angefangen zu saugen. Dadurch ließ dann auch der Milcheinschuss lange auf sich warten und damit die Kleine nicht zu viel an Gewicht verliert wurde mit der Sonde an der Brust zu gefüttert. Müsste ich mit dem heutigen Wissen erneut diese Entscheidung fällen, würde ich es wohl anders machen. Meine Brustwarzen wurden durch die Sonden aufgescheuert und taten höllisch weh. Am vierten Tag hatten wir entschieden allen Empfehlungen zum Trotz heimzufahren. Und was soll ich sagen, am gleichen Tag kam dann auch endlich der Milcheinschuss. Kyra ist satt und zufrieden von der Brust abgefallen und hat direkt 3 Stunden durchgeschlafen! Wir waren seelig und dachten die Hürde gemeistert zu haben.

Weitere vier Tage später kam die Hebamme um das Gewicht zu kontrollieren und gab uns die Empfehlung die Kleine alle zwei Stunden anzulegen, damit ihr Gewicht steigt.

Drei Tage später kam sie erneut zur Kontrolle und Kyra hatte 50 Gramm abgenommen anstatt zuzunehmen und das obwohl sie beinahe ununterbrochen an der Brust hing. Ich war verzweifelt. Wir holten uns umgehend eine Milchpumpe aus der Apotheke und stellten erschrocken fest, dass viel zu wenig Milch floss.

Ab sofort wurde also erst an die Brust angelegt, dann mit der Fingerfeeding-Methode zugefüttert und parallel abgepumpt. Zu allem Überfluss bekam ich an der Brust, an der ich mehr Milch hatte und die bereits verheilt war nun auch noch einen Milchstau. Ich bin auf dem Zahnfleisch gekrochen, habe an allem gezweifelt und wollte nur noch aufgeben. Von einer Stillberaterin, die ich zusätzlich zu Rate zog, bekam ich die Empfehlung Bockhornkleesamenpulver in Kapselform einzunehmen. Wir merkten eine beinahe tägliche Steigerung der Milchmenge und dank Phytolacca C6 war auch der Milchstau recht schnell behoben. Zusätzlich habe ich Tage zusammen mit meinem Wurm im Bett verbracht. Ganz eng Haut an Haut und so oft angelegt wie möglich.

Bald mussten wir nur noch knappe 100-150ml am Tag zufüttern – Entgegen aller Empfehlungen unserer Hebamme mittlerweile per Flasche, da sich die Kleine nach dem Fingerfeeding immer wieder erbrach und nach dem Füttern mit der Flasche nicht mehr so häufig. Abpumpen musste ich zu dem Zeitpunkt übrigens nicht mehr und meine Brustwarzen waren  etwa zwei Wochen später vollständig abgeheilt.

Als wir uns, dank der steigenden Gewichtszunahme der Kleinen, nach 1,5 Monaten auf der sicheren Seite wähnten, fütterten wir nur noch max. 40-50ml auf einmal hinzu.

Mittlerweile ist die Kleine 2,5 Monate alt und wird voll gestillt. Ich kann nur die Empfehlung geben nicht aufzugeben. Nichts ist besser für ein Kind als von der Mutter gestillt zu werden. Auch wenn es anfangs mit Schmerzen und Tränen verbunden sein mag, sind nicht die Gesundheit und Zufriedenheit des Kleinen, sowie die einmalige Bindung zwischen Mama und Kind der schönste Lohn für diese Mühe?!

Stillen von Frühchen

Mein Sohn kam 6,5 Wochen zu früh weil ich eine Schwangerschaftsvergiftung hatte. Er musste per Kaiserschnitt geholt werden. Ich lag 12 Tage im Krankenhaus. Mein Sohn war auf der Frühgeburtenstation und ich musste immer Milch abpumpen. Das dauerte etwas, bis ich mich dran gewöhnte, weil das ja schon ein komisches und starkes Gefühl ist. Am Anfang kamen nur ein paar Tropfen Milch, aber nach ein paar Tagen wurde es mehr. Stilltee habe ich in diesen Tagen literweise getrunken. Meine Brüst war nicht nur einmal entzündet. Habe Lansinoh empfohlen bekommen, was ich auch super fand. Es dauerte eine zeitlang bis mein kleiner Sohn bei mir ausreichend Milch trank.

Da es okay lief, wurde ich nicht so richtig unterstützt. Ich hatte daheim keine Hebamme, da mein Sohn 2 Wochen im Krankenhaus bleiben musste. Ich war also früher wieder zu Hause als er und musste das Zimmer noch einrichten. Wir hatten ja nicht damit gerechnet, das er plötzlich so früh kam. Jeden Tag fuhren wir natürlich 2 mal zu unserem Sohn ins Krankenhaus, das war immer ein sehr schönes Gefühl für uns beide.

Da er mitten in der Ausbilung zur Welt kam, habe ich ihn nur 4 Monate gestillt. Ich musste nach dem Mutterschutz,in meinem Fall also nach 4 Monaten direkt wieder arbeiten gehen. Was ich als wirklich sehr sehr schwer empfunden habe, war, ihn morgens oder je nach Schichtdienst bei der Tagesmutter abzugeben. Ich habe ihn immer sehr vermisst.

Das Stillen war unser Trostpflaster. Ich habe für ihn zwischen den Stillzeiten immer noch Milch abgepumpt in extra Gefrierbeuteln, die nach der Stillzeit für noch ca. 2 Monate reichten. Also bekam mein Kleiner somit 6 Monate Muttermilch.

Mein Rat: nicht so schnell aufgeben, denn Stillen ist einfach das Beste fürs Kind und für die Mutter – erst recht bei einer frühen ausbildungs- oder job-bedingten Abnabelung.

Das ist übrigens, eine ganze Weile her! Jetzt ist mein Sohn 8 Jahre und es geht ihm soweit super … :-)

Stillen – ganz normaler Alltag, und trotzdem manchmal so verdammt schwer

Nun stille ich schon seit 5 Wochen und 5 Tagen. Es klappt bisher wirklich super und ich bleibe am Ball. Ab und an streiche ich mal die Milch aus, musste dies aber auch schon lange nicht mehr tun. Manchmal ist es schon anstrengend, besonders nachts, wenn die Kleine gerade am wachsen ist und jede Stunde essen möchte. Mir tut gerade die rechte Brustwarze bzw. der Brustwarzenhof weh und er ist ein bisschen gerötet. Ich werde Lanolin nehmen und draufstreichen, das hilft sehr gut.

Wenn ich unterwegs bin, klappt es mittlerweile auch immer besser. Ich sage, Übung macht den Meister und dieser ist ja sprichwörtlich noch nie vom Himmel gefallen. Ich ziehe mir grundsätzlich immer weitere Oberteile an und lasse den BH weg. Wenn ich sie anlege, lege ich ein Spucktuch drüber und halte mit meinen Fingern die Brustwarze bzw. die Brust damit sie auch mit der Hand ein wenig verdeckt ist, falls das Tuch rutscht. Es ist am Anfang ein bisschen schwierig und es kostet auch eine gewisse Überwindung aber klappt dann letztendlich super. Und über jeden Fortschritt bin ich mega stolz. Ich bin gespannt, wie es weiter geht…